Kuhwaldsiedlung
 
Kuhwaldsiedlung: das "Dorf" hinter der Messe. 
 
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Kuhwaldsiedlung


Kuhwaldsiedlung: das "Dorf" hinter der Messe.


Kuhwaldsiedlung

Im Jahr 1920 wurde mit dem Bau der Siedlung begonnen. Damals war sie die erste nach dem im gleichen Jahr neu erlassenen Reichsheimstättengesetz (RHG) geförderte Siedlung in Deutschland. Allerdings konnte die Stadt Frankfurt zu dieser Zeit nicht als Träger des Projektes auftreten und so waren die Bauträger auf die finanzielle Unterstützung durch Groß betriebe der Industrie oder wie im Falle der Kuhwaldsiedlung der Bahn und der Post angewiesen.

 

Die von dem Städteplaner Ernst May entworfene Kuhwaldsiedlung ist in ihrer Art typisch für den damaligen Drang der Schützengrabengeneration, ein neues, anderes Deutschland zu schaffen.

 

Sie präsentiert sich auch heute noch mit kleinen Straßen und gepflegten Gebäuden, meist ein- bis zwei- geschossigen Wohnhäusern mit eigenen Vorgärten.

 

<<Versteckt in der großen Stadt>>

Die Kuhwaldsiedlung liegt fast versteckt in mitten des geschäftigen Frankfurts. Sie ist regelrecht eingeklemmt zwischen dem Messegelände hinter der Phillip-Reis-Strasse, dem Rangierbahnhof jenseits des Dammgrabens, dem Rebstockgelände hinter der Straße am Römerhof und wird schließlich begrenzt von der Theodor-Heuss-Alle. Trotz dieses Umfeldes hat Sie sich ihre Charakter bewahrt: Die Kuhwaldsiedlung ist dörflich und vor allem grün.

Für ihre langjährigen Bewohner ist die Siedlung ein wohl geordneter überschaubarer Platz inmitten der Stadt.

 

Sie empfinden den Umgang miteinander als sehr persönlich, jeder weiß alles von dem, anderen und manche fühlen sich dort wie auf einer lauschigen Insel.

 

Mit 2 sehr aktiven Kirchengemeinden, Kindergarten, Apotheken und Supermärkten und vielem mehr sind in der Kuhwaldsiedlung für die Bewohner alle wichtigen Einrichtungen vorhanden. Das Leben geht dort seinen ruhigen, ganz eigenen Gang. Der Kinderanteil hat in den letzten Jahren zugenommen und seitdem ist es in der Siedlung wieder viel lebendiger geworden.

 

Den größten Menschenauflauf mit zehn tausenden von Schaulustigen aus allen Stadtteilen Frankfurts hat es in dieser Gegend jedoch am 31. Juli 1909 gegeben, als die erste planmäßige Landung eines Zeppelin-Luftschiffes auf dem damaligen Rebstöcker Feld stattfand. Noch heute erinnert ein Gedenkstein an der Kreuzung Am Dammgraben und Müllerstraße daran.

 

<<Wie kam die Siedlung eigentlich zu Ihrem Namen Kuhwald ?>>

Ein Buch von Kurt Wahlig belegt: In früherer Zeit wurden die Kühe von der Pfingstweide (heutiger Zoo) in den Wald den Kuhwald  getrieben, um hier zu ruhen.

 

Bereits Anfang des 19. Jahrhundert. jedoch ist der Kuhwald abgeholzt worden und auf diesem Gelände entstand dann nach 1920 die gleichnamige Siedlung.

Kuhwaldsiedlung